+++ Helft den Menschen in Budapest! Der Rechtshilfefonds gibt euch juristischen Rückhalt +++ Jeder weitere Cent, der gespendet wird, geht zu 100% in den Fond für Fluchthelfer.innen.+++ Wir empfehlen beim Spenden auf die Perks zu verzichten um alles an den Fonds zu geben +++ Tausend Dank für die vielen Anfragen und Ermutigungen. +++ Und ja: es geht auch mit dem Motorrad – SUVs sind auch prima – ihr schafft das! +++
Im Namen der Europäischen Union vergaben wir die ersten Europäischen Verdienstkreuze am Bande an alle
Fluchthelfer.innen, die sich für Reisefreiheit in Sinne der
Menschenrechte eingesetzt haben.
Ort: Pariser Platz in Sichtweite der Vertretung der EU-Kommission in Berlin
+++ In weniger als einem Tag haben wir die erste Etappe von 10.000 € erreicht. Das heißt, dass jeder weitere Cent ausschließlich in Anwaltskosten für Fluchthelfer.innen fließt. +++ Jede weitere 500 € Schwelle bedeutet eine weitere rechtliche Grundversorgung. +++
Fluchthilfe bleibt nötig
Nicht alle dürfen reisen. Während Europäer.innen fröhlich in den Urlaub fahren, werden Flüchtende weiter eingeschränkt – nicht nur in der Bewegungsfreiheit. Hilf den Menschen, sich in Europa frei zu bewegen. Unterstütze unseren Rechtshilfefonds für Fluchthelfer.innen.
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Foto: CC 3.0 Shooresh Fezoni
Wer Flüchtende dabei unterstütze, „das ihnen zustehende Recht auf Freizügigkeit zu verwirklichen, kann sich auf billigenswerte Motive berufen und handelt sittlich nicht anstößig.“ – Bundesgerichtshofurteil 1977
Europa wird immer mehr zu einem Ort der Abschottung und Fremdenfeindlichkeit. Nicht mit uns!
Die EU Verordnung Nr. 604/2013, bekannt als "Dublin III", verbietet Geflüchteten die in Europa ankommen, selbst aussuchen wohin sie reisen – auch wenn
das bei Freunden, Verwandten oder in gut vernetzten Metropolen sein
könnte. Sie werden illegalisiert und in Lagern abgeschottet, wo sie allzu oft der Willkür regionaler Behörden unterworfen sind.
Das ist nicht unser Europa.
Es liegt an uns, das zu ändern.
Wir wissen von vielen Fluchthelfer.innen, die schon geholfen haben oder sich diese Woche noch auf den Weg machen. Falls ihnen etwas passiert, wird unser Rechtshilfefonds sie finanziell unterstützen!
Doch ihre Arbeit soll auch im Namen des Friedensnobelpreisträgers, der EU, anerkannt werden:
Im Namen der Europäischen Union vergeben wir am Freitag, den 7. August 2015 die ersten Europäischen Verdienstkreuze am Bande an alle Fluchthelfer.innen, die sich für Reisefreiheit in Sinne der Menschenrechte eingesetzt haben.
Das Europäische Verdienstkreuz am Bande. Künstlerin: Monika Grabuschnigg.
Wir meinen es ernst: Wer helfen will, kann bei Flucht unterstützen
. Eure Spenden finanzieren die fixen Kosten der Kampagne. Alles Personal arbeitet ehrenamtlich.
Alles, was darüber hinaus gespendet wird, geht zu 100% an einen Rechtshilfefonds für Fluchthelfer.innen um sie im Falle einer Strafverfolgung zu unterstützen.
Unsere Kosten und Ausgaben
Wir haben unsere Ausgaben auf einem Minimum gehalten, um ein Maximum an Spenden in den Rechtshilfefonds weiter geben zu können.
Unser Ausgaben belaufen sich auf 4000 €. Im Einzelnen haben wir folgende Kosten gehabt:
- Video-Dreh inkl. Fahrtkosten, Drohnenaufnahmen, Unterbringung, Kameraverleih und Catering: 2650 €
- Print und Versand von 3000 Plakaten und Aufklebern: 850 €
- Materialkosten zur Herstellung der "Europäischen Verdienstkreuze", hergestellt und gespendet von der Künstlerin Monika Grabuschnigg: 500 €
...über diese Kampagne hinaus könnt ihr selbstverständlich langfristiges
Fördermitglied für das Peng Kollektiv werden - dafür gibt es dann auch Spendenquittungen.
Wie könnt ihr sonst helfen?
Wir alle kennen über ein paar Ecken Menschen, die schon mal jemanden bei der Flucht unterstützt haben. Sei es zu Zeiten des Nationalsozialismus, während des Kalten Kriegs oder heutzutage, innerhalb Europas.
- Wenn ihr im Urlaub seid, etwa in Italien, sprecht Menschen von Grenz-, Bahnhof- oder Hafennähe an, ob sie Hilfe dabei benötigen, um nach Deutschland zu kommen. (Mehr Infos hier.)
- Informiert euch über die rechtlichen Rahmenbedingungen von Fluchthilfe (etwa auf der Kampagnenwebseite fluchthelfer.in).
- Unterstützt Menschen, die in Deutschland angekommen sind, bei Behördengängen oder in ihrem Alltag. Der Flüchtlingsrat eures Bundeslands kann euch sicherlich mit Menschen in Kontakt bringen.
- Organisiert euch, um Menschen bei euch Zuhause aufzunehmen. Die Webseite Flüchtlinge Willkommen bietet dazu wertvolle Informationen.
Erzählt allen von dieser Kampagne. Wenn ihr kein Geld habt schicken wir euch auch gerne die "Fluchthelfer.in on board Sticker" kostenlos zu!!
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Wir können nicht genug unterstreichen: Die Deutsche Polizei, Frontex und viele andere Behörden in der Europäischen Union versuchen aktiv, die Unterstützung von Menschen auf der Flucht durch die Zivilgesellschaft zu unterbinden. Bitte informiert euch gut über Gesetzgebung und persönliche Risiken.
Risiken & Herausforderungen
Wer Nachrichten verfolgt, weiß: Wir stehen vor massiven Herausforderungen. In Deutschland beherrschen Neonazis die Berichterstattung und die Ministerien wägen die Verwertbarkeit von Einwanderung ab und streiten darum, wie man sie auf der Fläche Europas verteilen kann, als wären sie Nutzfleisch.
Zwischendrin hören wir aber auch von vielen Initiativen, die sich in ihrer Nachbarschaft einsetzen. Von Schutzehen. Von erfolgreichen Vereitelungen von Abschiebungen. Von engagierten Arbeitgeber.innen.
Lasst uns mehr schöne Nachrichten produzieren. Damit erhöhen wir auch den Druck auf die Politik.
Stay tuned...
Die kommende Woche wird spannend. Wir wissen von vielen Menschen, die Fluchthilfe leisten werden. Auf der anderen Seite wissen wir von Ministerien und Polizeiverbänden, die mit den Säbeln rasseln, um das aufzuhalten. Doch es ist kein Spiel. Für manchen Menschen auf der Flucht geht es um Leben und Tod.
Helft uns, dieses Thema zu verbreiten – auf das wir alle frei reisen können.
Disclaimer: Finanzierung und Konten
Diese Kampagne ist von Peng & Friends. Das Geld, das ihr bei Indiegogo mit oder ohne Perk gebt, geht an eine vertraute Privatperson des Kollektivs, Jean Peters. Das müssen wir so machen, weil die Verwaltung von Rechtshilfekosten für Fluchthilfe mit der Satzung des gemeinnützigen Vereins Peng e.V. nicht vereinbar ist. Wir garantieren allen Spender.innen volle Transparenz: Ihr könnt nach Abschluss der Kampagne einen Auszug des Kontos bekommen (bei dem die Namen der Spender.innen geschwärzt werden). Wenn ihr direkt und ausschließlich an den Rechtshilfefonds spenden wollt, könnt ihr das gerne an folgendes Konto:
JEAN PETERS
IBAN DE21 4306 0967 1162 2622 00
BIC GENODEM1GLS
BETREFF: RECHTSHILFEFONDS FLUCHTHILFE
Wenn ihr eine Spendenquittung haben wollt, dann kann das Geld nur für die Kampagne und weitere Aktionen des Vereins genutzt werden. Dann bitte bei pen.gg/support schauen. Wenn ihr mit Bargeld spenden wollt, schaut bei uns im Büro vorbei, mit Bitcoins hier: 1ECpF1wXTdmQmbrC7zJ2Wr4yd4kDvzwhZ8.
Pressespiegel
"Die Fluchthelfer-Aktion soll dafür sorgen, dass sie in privaten Autos mitgenommen werden und so unentdeckt bleiben." Zeit Online
"An den Stränden des Mittelmeers treffen Touristen und Flüchtlinge aufeinander. Wie sollen Urlauber damit umgehen?" Spiegel Online
"Alles was es brauche, sei ein freier Platz im Auto." taz. die tageszeitung
"Die Auszeichnung der Fluchthelfer soll am Freitag in Mitte stattfinden, die Aktivisten rechnen ... mit 'mindestens einem guten Dutzend Fluchthelfern'“ Der Tagesspiegel
"Grenzen auf und alle rein lassen. Uns lassen doch auch alle in ihre Länder rein—und das nur, weil wir zufällig hier und nicht in Nigeria geboren sind." Vice